Tue
07
May
2013
I just started a new blog-project.
I think I am fit enough to proceed in my daily drawings. But instead to just focus on portraits I decided to extend it to a daily ink (!) drawing in general...
You will find the output here on my new blog:
http://inklovesleep.tumblr.com/ or http://www.inklovesleep.com
Enjoy!
Mon
08
Apr
2013
Last Saturday I got run over by a bike on the way home from a party. I fell on my knee and had to go to the hospital. The doctors are still not sure, what is going on with my leg but I am in a lot of pain and have to pause the One Portrait A Day Challenge till I can at least think about drawing again. :(
That is why you have to wait a while for the next drawings.
Mon
18
Mar
2013
I am really keen on challenges, so I just got the idea to do the same as Michael Shapcott does in his Tumblr-Blog here:
http://drawingadrawing.tumblr.com/
The idea is - obviously - to draw one portrait a day. Sometimes I get lazy and are stuck in commissions or too busy with other stuff to improve my drawing skills, so I want to create this ritual to really take the time to draw at least ONE of my portraits per day.
You will find the portraits here: http://www.jazzrocket.com/one-portrait-a-day/
... and on my tumblr blog: http://jazzrocket.tumblr.com, on Facebook, on Twitter and on Instagram.
<3.
Fri
08
Mar
2013
[...]
La tua presentazione in pillole: Sono nata nel 1988 e ho studiato biologia e filosofia. Da anni però lavoro come designer e mi occupo di varie attività nel settore digitale. Da poco mi sono rimessa a studiare, frequento graphic design in una scuola privata.
Lavorare come illustratrice è il mio sogno per il futuro. Amo la scienza, le lingue, la musica, l'arte, il teatro.
Al mio fianco c'è sempre la mia cagnolina Chloe, che porto con me anche in ufficio, da Jimdo.
Il tuo motto: Le vent nous portera - il vento ci porterà.
Come coniughi vita digitale e vita reale?
Sono una "nativa digitale", mi muovo in rete da quando avevo 10 anni. Vita digitale e vita analogica si intrecciano costantemente. Uso molto i social media come Twitter, Tumblr, Pinterest e Facebook. Su Twitter vendo la maggior parte dei miei dipinti - che realizzo prevalentemente con i strumenti tradizionalmente "analogici" come gli acquerelli.
Passiamo ai massimi sistemi... credi che il web sia una marcia in più per le donne?
La cosa bella di internet è che è possibile presentare il proprio lavoro o qualsiasi progetto. In questa dimensione digitale viene a cadere qualsiasi limitazione o discriminazione. L'identità e l'espressione digitale può infatti prescindere da identità di genere, etnia, etc. Chi gestisce un sito o un blog può decidere cosa mostrare di sè. L'importante sono le idee, i contenuti, che possono essere fruiti senza filtri e pregiudizi.
La portata di internet è incredibile. Senza internet non sarei sicuramente arrivata dove sono oggi, intendo rispetto alla mia identità artistica. Tutto è iniziato con un blog su Tumblr, ancora prima di aver creato il mio sito Jimdo, che adesso è diventato il mio spazio principale. Ho diversi account Twitter, dove vendo le mie creazioni e ricevo inviti per esporre. E' fantastico! Il mio sito mi aiuta a presentare al meglio il mio portfolio alle persone interessate e le email sono il canale principale di comunicazione con i clienti. Sul mio blog racconto i miei progetti e grazie alla sezione blog del sito non serve creare un sito separato.
Grazie Jasmin!
[...]
Eine kurze Praesentation von dir: Ich bin 1988 geboren und habe Biologie und Philosophie studiert, bin jedoch schon jahrelang als Designerin und anderen Bereichen in Internetunternehmen tätig. Nebenher habe ich schon wieder ein Studium angefangen: Ich studiere an einer Privatschule noch einmal Grafik-Design. Ich liebe Naturwissenschaften, Sprachen, Musik, Kunst und das Theater und baue mir nebenher meine Illustratorenkarriere auf. Auf dem Weg begleitet mich immer meine Hündin Chloe, die ich auch zu Jimdo mit ins Büro nehme.
Dein Ausspruch (Maxime): Le vent nous portera - der Wind wird uns tragen.
Wie verbindest du Digital life und Real life?
Ich bin ein "Digital Native" und schon seit ich 10 bin im Internet unterwegs. Schon immer verschränkten sich in meinem Leben das digitale mit dem analogen Leben und ich bin sehr viel in sozialen Medien wie Twitter, Tumblr, Pinterest und Facebook unterwegs. Über Twitter verkaufe ich aktuell die meisten meiner Bilder - die übrigens ganz analog in traditionellen Medien wie Aquarell gemalt sind.
Meinst du, dass das Web ein Plus fuer Frauen sein kann?
Das schöne am Internet ist, dass man in erster Linie sein Werk, oder das, was man gerne vorstellen möchte, präsentieren kann. Etwaige Vorbehalte gegenüber ethnische Herkunft oder Geschlecht fallen weg, da man das nicht unbedingt sieht, wenn der Ersteller einer Webseite oder eines Blogs dies nicht möchte. So fallen den Betrachtern erst einmal die Inhalte auf und sie können darüber urteilen, ohne, dass diese Meinung von Vorurteilen überschattet wird.
Die Reichweite ist unglaublich, ohne das Internet wäre ich mit meiner Kunst definitiv nicht da, wo ich jetzt bin. Es begann mit einem Tumblr-Blog, den ich vor der Jimdo-Seite als Hauptadresse nutzte. Ich habe mehrere Twitter-Accounts, darunter ein sehr großer, über den ich viele Bilder verkaufe und auch Ausstellungen angeboten bekomme. Es ist großartig! Meine Jimdo-Seite hilft mir dabei, den Interessenten ein sauberes Portfolio präsentieren zu können (das Layout habe ich selbst gecoded) und über meine E-Mailaccounts dort läuft mein gesamter Kundenkontakt ab. Zudem blogge ich dort über Projekte und habe vor, einen Webcomic zu erstellen - dank des Blogmoduls muss ich dafür keine extra Seite erstellen.
Danke, Jasmin!
Sun
24
Feb
2013
"Die Anderen" - zu den Figuren der Jaguar Felice von Tim Steffen Altenhof
In The Cure's Musikvideo Boys Don't Cry in der Version von 1986 spielen die drei Bandmitglieder Robert Smith, Michael Dempsey und Lol Tolhurst vor einem abgehängten, in Falten liegenden Tuch in frontalem Scheinwerferlicht. Tatsächlich befinden sich die drei Bandmitglieder hinter der Leinwand. Während wir ihre Schatten wahrnehmen, sind unmittelbar zu sehen ihre spürbar jüngeren Avatare. Durch die Anwesenheit dieser beiden Zeitlichkeiten verschieben sich die Ebenen der Wahrnehmung bereits das erste Mal. Die Größe der Schatten und ihre verschrobene Maßstäblichkeit verweisen bereits auf das was folgt: Noch vor Ablauf der ersten Strophe beginnen sich die Schatten abzulösen, werden beseelt und beginnen ein Eigenleben, ihre Augen leuchten rot und von innen, als starrten sie in das Blitzlicht unserer Kameras. Dieser Dopplungseffekt lässt uns im Unklaren, denn eigentlich besteht die Band aus drei Mitgliedern, doch alles, was wir sehen, stellt sich uns als Wirklichkeit dar - wir sehen somit zwei vollständig verschränkte Gruppen. Jede der Figuren ist so in sich versunken, dass sich kein eindeutiges Beziehungsgeflecht abzeichnet.
Nur die Schattenmenschen mit ihren roten Augen blicken uns unmittelbar an, ohne jedoch den Blick zu erwidern. Ihre roten Augen verweisen auf nichts außer ihre eigene Vitalität und gewähren doch keinen Zugang in ihr Inneres. All diese Figuren scheinen sich einzig versammelt zu haben für den Zweck ihrer Aufführung. Sie wissen um unser Dasein und nehmen uns dennoch nicht wahr. Die Figuren verbleiben in ihrer Isoliertheit und Beziehungen entstehen erst im Augenblick unseres Betrachtens. Gerade in ihrer Losgelöstheit finden sie etwas sehr Lebendiges. Die Gesten des Augenblicks sind das Einladende und erzeugen zugleich ein Teilhabenlassen auf Abstand.
Der kleine schwarze Junge blickt uns fordernd an - mit eben diesen Augen die auf nichts außer sich selbst verweisen. Sein Blick zeigt etwas Suchendes und macht uns damit unser eigenes Suchen bewusst. Es gibt keinen Punkt der uns Halt gewährt. Dort wo wir dem anderen gewöhnlich in die Augen blicken, uns aufhalten und verorten, finden wir nur ausuferndes Schwarz. Sein Suchen rinnt ihm aus den Augen, scheint so eindringlich zu sein, dass sich die Augen in konturlose Kraftfelder verwandeln, sein Drang zu finden, so stark, dass die Pupille über sich hinaus wächst und sich regelrecht auflöst. Die rechte Hand am Körper hängend, steht er vor uns, leicht im Hohlkreuz und mit kleinem aufgebauschten Bauche. Der linke Arm in der Bewegung eingefangen, zögernd, als wollte er nach uns tasten, so lange schon suchend, dass er uns nicht mehr wahrnimmt oder: uns nur noch sehen kann. Zeit- und ortlos steht er vor uns, isoliert, abgelöst von allem außer seiner selbst. Sein Ort ist das Hier und das wird zum absoluten Referenzpunkt seiner selbst. Er lässt uns im Unklaren; nur mit einer Stoffhose bekleidet wissen wir nichts über diesen Schmalschultrigen. Man will ihm eine warme Suppe reichen und doch nur einfach zuhören.
Gerade durch die Herausgelösheit dieses Anderen verschiebt sich unsere eingespielte Wahrnehmung. Die Vieldeutigkeit und die suggestive Wirkung des Unausgesprochenen erzeugt die Tiefenwirkung der Anderen und die einzigen Beziehungen die sie sich aufzubauen vermögen, sind die zu uns - im Augenblick des Anblicks. Das erst bestimmt ihre Zeitlichkeit und verortet sie über das eigene hier hinaus im jetzt. Gerade was sie uns nicht mitzuteilen scheinen, scheint sich in die Haltung der Körper, in die Ausrichtung des Körpers einzuschreiben.
Die Anderen tauchen auf. Doch tauchen sie nicht mit einem Mal auf, vielmehr sind sie bereits aufgetaucht. Sie waren schon immer hier gewesen. Weil die Figuren keinen Ort haben, der über ihr eigenes Hier verweist, dadurch, dass die Anderen von jeglicher Zeitlichkeit befreit scheinen, begegnen sie uns auch nicht wie unsergleichen. Ihr eigenes Hier ist absolut und kann im Gegensatz zu dem Ort, an dem sie sich zuvor aufhielten, niemals ein Dort werden. Durch die Begegnung mit der Ortlosigkeit der Anderen stellen sie die Frage nach dem Selbst, nach unserm eigenen Ort, nach unserer eigenen Zeitlichkeit. Wo sind wir selbst verortet, während wir diesen Anderen begegnen?
Mein Zugang zum Bewusstsein der Anderen verläuft immer über ihr körperliches Verhalten im Augenblick. Der Ausdruck des Körpers soll mir also Zugang zum Bewusstsein des Anderen vermitteln, doch ist dieses Bewusstsein nichts, was sich hinter oder in diesem Körper befindet, es ist vielmehr unmittelbar in den Ausdruck eingeschrieben. Körper und Bewusstsein fallen zusammen in einer Wahrnehmungsebene. Es kommt nicht erst der Körper (in seiner Funktion als Vermittler) um dann das Bewusstsein durchscheinen zu lassen. Dem Bewusstsein bereits ist immer schon etwas Körperhaftes innewohnend. Doch wie lässt sich der Andere verstehen, wenn nicht die eigene Körpererfahrung voraus geht? Auf die Bewusstseinszustände der Anderen kann ich einzig durch Analogie auf Grund meines eigenen Körperverständnisses schließen, solange ich voraussetze, dass das Bewusstsein der Anderen ebenso an ein körperliches Verhalten gekoppelt ist. Doch was verrät uns der körperliche Ausdruck und woher kommen diese Anderen? Sind sie Eindringlinge aus einer fernen Welt? Den Anderen kann ich erfahren, gerade weil ich mir selbst nie so nahe bin, dass der Andere völlig und radikal fremd und ganz unzugänglich erscheint. Eine immer schon bestehende Eigendistanz erst ermöglicht mir, den Anderen als solchen aufzufassen. Es gibt in uns bereits immer eine Differenz, das merken wir dann wenn wir still zu uns sprechen. Dann sind wir Sprecher und Zuhörer in ein und dem selben Augenblick. Finden wir uns in einer Konfrontation mit der radikalen Fremdheit? Die Anderen der Jaguar Felice scheinen schon vertraut, bevor wir uns das erste Mal begegnen und die jeweilige Begegnung entfaltet und verlautbart etwas, das schon von Anbeginn vorhanden war. Auf Grund der immer schon vertrauten Weggefährten gibt es eine Spur in eben diesem Jetzt.
Das transzendentale Andere, also eben dasjenige Andere, das auf radikale Weise unser Verständnis und unsere Erfahrung überschreitet, ist das was die Fremdheit im Vertrauten aufweist. Vertrautheit birgt immer schon Fremdheit in sich, dass bemerken wir oft erst in der Übervertrautheit: wenn wir beispielsweise die Worte Die Anderen zwei Dutzend Male wiederholen, wissen wir bald nicht mehr, ob diese Wörter so richtig ausgesprochen werden – sie erscheinen fremd.
Selbstbestimmt und fremdgesteuert hängt der Kopf nicht nur an einem halben Dutzend Fäden. Er ist aufgerichtet, würdevoll und selbstbestimmt, als wäre nicht der Kopf derjenige, der an den Fäden hängt, sondern als wäre er überhaupt erst die Ermöglichung der Hand. Kopf und Hand erzeugen ein Feld, eine Verbindung, die sich in der Gespanntheit der Fäden versinnbildlicht und man will nicht so recht glauben, dass die Hand im Stande ist, den Blick zu lenken. Dafür ist das Wesen in seiner Hingabe zu gefestigt, sich seiner selbst zu vertraut. Die Hand wird mehr zum Schatten oder wirft den Schatten selbst, dann jedoch mit Eigenleben.
Der Blick der Anderen ist oft abgewandt, als wollten sie sagen: schau doch, sieh doch nur was ich erblicke! - als erblickten sie in ihrer Bildebene etwas, dass uns auf alle Zeiten verborgen bleibt. Wer lenkt den Blick der Anderen, wenn es nicht die Hand ist aus dem Off? Und was ist es, das sie bannt?
Bilder werden entweder zu eigenen Objekten in der Welt oder helfen uns, die Welt in der wir sind anders wahrzunehmen. Durch die Begegnung mit den Anderen verschieben sich unsere eingespielten Wahrnehmungsmuster. Durch das Herausgerissensein der Anderen aus der Welt, durch das Eingewobensein in ihrer Bildebene, durch die oft abgewandte Körperhaltung, das Fehlen des Körpers oder das Fehlen des Kopfes, durch den Anblick im Halbprofil und eben weil sie uns taxieren, fordern sie uns auf in ihre Welt einzutreten. Nicht sie sind die Eindringlinge, sie machen uns zu eindringenden Gästen in ihre Bildebene und sie tun dies so bestimmt, so selbstgewiss, dass wir Zugang finden zu ihrem Hier. Aus unserm Hier wird bald ein Dort. Unsere Augen glühen rot, wir schlüpfen hinter sie und beginnen zu tanzen.
Tim Steffen Altenhof, *1980 in Singen, Süddeutschland.
Nach seinem Abitur, dem Zivildienst und vielen Reisen begann Tim sein Architekturstudium an der Bauhaus Universität in Weimar. 2004 zog er nach Wien um in Greg Lynns Meisterklasse an der Universität der angewandten Künste zu studieren. Den Master in Architektur erhielt er 2009 von der Akademie der Künste, Wien.
Tim arbeitete unter anderem für Cloud9 - Barcelona, Treusch Architecture - Wien, KMT/n-o-m-a-d - Wien und Zaha Hadid Architects in Hamburg.
Seit 2012 ist er ein PhD - Stipendiat der Yale Universität in New Haven, Ct., USA, und studiert dort Kunstgeschichte und Architektur.
Sat
23
Feb
2013
At the moment I am preparing an exhibition we organize for the opening of our new floor at the jimdo headquarter. several people will show their artwork and photos, so I bought some passepartouts and started selecting my drawings and paintings. The exhibition will be at February 27th and I am really excited about it for My last art show was in Vienna.
You can find more photos on my professional Twitter-Account:
Wed
20
Feb
2013
I'VE SET UP A NEW WTITTERACCOUNT FOR MY ART. I WILL KEEP YOU UPDATED ABOUT MY ART, EXHIBITIONS AND THE POSSIBILITY TO PURCHASE ORIGINALS AND PRINTS.
YOU CAN FOLLOW ME HERE: KLICK!
Sun
30
Sep
2012
What you need to work on sunday afternoons? Your watercolors, a good book, toilet paper to absorn the water, brushes, pencils, a bottle of red wine, ink, masking fluid, the painting... and - not on this picture - how i met your mother non stop ;)
Sun
09
Sep
2012
The photo gallery requires at least Flash 9.0.28!
Please install the current FlashPlayer.
Yesterday I felt like drawing something really girly. If you've ever wondered, how my paintings and drawings came into being, you can just see the process here. I took some working snapshots from time to time. The whole painting (Din A4) took me about 3 hours from the sketch to the finished piece with a Photoshop - Touch - Up. I hope you like it!
(Just klick on one picture to enlarge it and usw the arrows to navigate through the gallery.)
Sun
02
Sep
2012
Mon
27
Aug
2012
I was in Paris during the weekend because my friend Anne won tickets to the “Rock en Seine 2012”, a great music festival with Sigur Ros, Get Well Soon (my favourite band ever), Placebo, The Shins, The Knux, Beach House and many more. I enjoyed it but I also took the time to do some sightseeing since it was the first time in Paris for me.
I sat down on a lawn to draw the Eiffel tower and after a while I noticed a high interest in my drawing. The people were forming a crowd behind my back and near me to watch what I was doing. It was kind of fun but I wanted to have some alone-time so I asked the people kindly to let me alone which they finally did, not without asking me for a portrait or anything else (I refused).
Tue
21
Aug
2012
It is really strange that I just now think that this is important: A working place.
You'll think: That is hilarious, why is she even blogging about this?
But during my struggle of becoming an illustrator in today's hard times I really felt that I had to work on my working attitude. I had to find out: What distinguishs a professional illustrator from me?
Before I rearranged my desk I just worked everywhere. When I got a commission, I worked lying/sitting in the bed, on the floor, on my sofa, on the balcony, just everywhere. The problem with this is (as long as you don't have a studio), that you have to tidy up your stuff when it's in the way etc. This means, that you get your work out of sight/out of focus and sometimes I even just wasn't in the mood to draw for I didn't want to tidy up afterwards.
Another enemy: Distraction. When I was lying in my bed and illustrated something I sometimes wasn't able to feel and build up the working spirit. I got distracted by my notebook (Facebook, Twitter, Art Communities) and started to work sloppily. I played with my dog, cooked etc. I forgot what I did there: I had to work! Even if it's something you also do in your "freetime", it is work and if you want to thrive as an artist, you really really have to take this to heart.
I arranged my working space. I ordered a cutting mat with a scala at the sides (I really love the Ecobra-mats!) and organized everything I would need during my illustration-/working-process and which DOESN'T has to be put away. Never ever ever ever!
This helps ms focus so much. When I am sitting at the desk I know: I am working now. This is important. When my dog sees me sitting there she knows: OK, she's busy now, I have to play with somebody else. When I feel that I get unconcentrated, I just leave everything as it is and return later or the next day without need to stow it away. It just helps so much!
If you want to archieve your goals you have to make IT all about attitude and consistancy, and something so mundane as a working station can be so important and even be worth a blog post.
Sun
19
Aug
2012
the last time i was really busy thinking about what i want in illustration, which goals i have etc.
I shirked to decide for an illustration style for a long time. it's hard to decide for one "signature", i wasn't clear about whether i want to do realistic stuff or a more stylized look; so for months i did: nothing.
Now that i experience some major changes in my life with my boyfriend going to yale, me working at jimdo, i cannot welsh this responsibility any longer. I decided for one style i am really good at and in the next few months i will practice it and slowly replace the drawings in my portfolio. I even created some marketing strategies, and the first step was to redesign my website in a look that says: Hey, i've grown up as an artist! a clean and minimalistic layout, so that the visitors fokus on that, what really matters: My art.
the next step is to develop a working routine which comes with experience.
decision's aren't easy, but somebody has to make them.
Sun
01
Jul
2012
In March I started to work at jimdo for the german support team. I got in this company over a friend and I just knew it by name before.
First: I love jimdo. Why? You can create wonderful websites (like mine) without knowing HTML or CSS. In my case I layouted this site by myself, but they've got a lot of templates there for users which don't have any layouting experience.
They gave me a business-site for testing, and this is, what you are looking at at the moment.
When I started there they learned that I am an artist, so they asked me to create some wallpaintings. They just reconstructed the kitchen, so I painted the Jimdo-slogan "Pages to the people" with the megaphone on a wall which took me about 10 hours.
Later they built a little chillout-room, the "aquarium" (or "submarine", how I call it). It's a comfy little room, maybe 2 squaremeters with an huge aquarium integrated in the wall which baths the whole place into beautiful light.
I decided to draw a seahorse and a port-scene, both from my sketchbooks, on the walls. It turned out pretty well and it took me around 2 weeks (just drawing half of the day).